Kein Weg zurück – Graham Bowley

Beeindruckende Nacherzählung des Katastrophentages 1. AUGUST 2008, eines dunklen Tages der Alpin Geschichte am K2. Durch die Darstellung von Graham Bowley fühlt man sich förmlich in die Gruppe der Bergsteiger hineinversetzt die an diesem Tag den Gipfelvorstoß zum K2 unternommen haben.

Ungewöhnlich ist; Graham Bowley selbst ist kein Alpinist, steigt nicht selbst auf Berge – umso beachtlicher wie fesselnd das Buch daher erscheint. Gleichzeitig, ungeachtet aller (möglichen) Färbung von Nacherzählung(en), sind die Geschehnisse dieses Augusttages traurig und enttäuschend, für die Hinterbliebenen und Angehörigen, für die beteiligten Alpinisten und den Ihnen Nahestehenden.

Den Antrieb für solcherlei Bergfahrten zu verstehen, das ist für Außenstehende und nicht-Bergsteiger wohl das diffizilste an der ganzen Angelegenheit.


 

Hätt ich die reichgestickten Himmelstücher
Gewirkt aus goldenem und silbernen Licht,
Die blauen und die matten und die dunklen Tücher
Von Nacht und Licht und halbem Licht,
Ich breitete die Tücher dir zu Füßen:
Doch weil ich arm bin, hab ich nur die Träume;
Die Träume breit ich aus vor deinen Füßen:
Tritt leicht darauf, du trittst auf meine Träume

William Butler Yeats, He wishes for the Cloths of Heaven

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